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Die 13 häufigsten Fragen zum Thema Mundgeruch.

Dr. Jonas Nunes, Leiter des Instituts für Atem- und Mundgesundheit und der Krankenhausabteilung des Teknon-Zentrums in Barcelona, beantwortet die häufigsten Fragen zum Thema Mundgeruch.

07. Gibt es Geräte zur Messung von Mundgeruch?

So wie manche Mundspülungen vorgeben, Mundgeruch zu heilen, gibt es auf dem Markt eine ganze Reihe von Geräten für den privaten Gebrauch, die versprechen, Mundgeruch messen zu können, in Wirklichkeit aber nicht wirksam sind (sie werden sogar zu sehr erschwinglichen Preisen angeboten). Viele dieser Geräte werden als technologische Neuheiten präsentiert, obwohl sie in Japan und anderen Ländern bereits seit Ende des letzten Jahrhunderts verkauft werden (einige davon unter dem Markennamen Breath Alert).

Zunächst einmal muss man berücksichtigen, dass der menschliche Atem bis zu 3000 verschiedene Verbindungen enthalten kann. Bis heute steht außer Frage, dass nur Geräte zur Gaschromatographie in der Lage sind, alle diese Verbindungen zu messen. Andere Geräte (tragbare oder sonstige) messen nur einen Teil dieser Verbindungen, wie beispielsweise schwefelhaltige (und bei den meisten davon sind die Messungen wenig zuverlässig).

„Bislang sind nur Gaschromatographen in der Lage, alle Verbindungen zu messen.“

Daraus ergibt sich das große Risiko, dass das Ergebnis bei der Verwendung eines dieser Geräte, die eigentlich Mundgeruch messen sollen, tatsächlich ein „falsch negatives“ Ergebnis ist (das heißt, das Gerät zeigt an, dass kein Mundgeruch vorliegt, was jedoch nicht unbedingt der Fall sein muss). Warum? Weil die im Atem der Person vorhandenen Verbindungen möglicherweise keine Schwefelatome enthalten, die nur das Gerät messen kann (bestimmte gasförmige Verbindungen enthalten keinen Schwefel und kommen dennoch sehr häufig vor, wie zum Beispiel Indol, Escatol, Putrescin usw.).

Wären tragbare Geräte für den persönlichen Gebrauch wirklich zuverlässig, wären sie eine wertvolle Hilfe, um den Zustand unseres Atems zu jeder Tageszeit selbst zu überprüfen. Leider erweisen sie sich jedoch als ebenso unzuverlässig. Einige Patienten, die sich ein solches Gerät angeschafft haben, stellen fest, dass das Gerät innerhalb von 60 Sekunden erst Mundgeruch anzeigt und kurz darauf keine Mundgeruch diagnostiziert. Folglich sind diese Geräte heute eine echte Quelle der Verwirrung, die die Sicherheit von Menschen mit Mundgeruch beeinträchtigen kann.

Das in medizinischen Einrichtungen üblicherweise verwendete Gerät ist der Halimeter. Es handelt sich dabei nicht um einen Gaschromatographen, sondern um ein Messgerät mit einem Detektor für Schwefelverbindungen. Dieses Gerät wurde in den 90er Jahren entwickelt und gilt heute angesichts moderner Möglichkeiten der Gaschromatographie als veraltet. Das Halimeter ermöglicht nicht nur keine individuelle Identifizierung der Schwefelverbindungen (CSV), sondern liefert auch keine korrekte Messung der Gesamtheit der Schwefelverbindungen (mehrere Forscher haben gezeigt, dass die Empfindlichkeit dieses Geräts gegenüber der Schwefelverbindung Dimethylsulfid beispielsweise sehr gering bleibt).

Daher weise ich unsere Patienten in der Regel darauf hin, dass man zur Feststellung von Mundgeruch zunächst einen Elternteil oder einen engen Freund (den „Vertrauten“) um Rat fragen sollte.

Entdecken Sie Ihren Atem.

Wussten Sie, dass Sie unter Mundgeruch leiden können, ohne es zu merken? Viele Menschen leiden regelmäßig unter Mundgeruch, unabhängig von Geschlecht, Alter oder sozialer Schicht. Mundgeruch kann zudem schwerwiegende Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl haben und zu einem Faktor für Diskriminierung und soziale Ausgrenzung werden.

Sollten Sie sich unsicher sein, füllen Sie bitte unsere Online-Fragebögen aus, um sofort das Ergebnis zu erfahren.