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Die 13 häufigsten Fragen zum Thema Mundgeruch.

Dr. Jonas Nunes, Leiter des Instituts für Atem- und Mundgesundheit und der Krankenhausabteilung des Teknon-Zentrums in Barcelona, beantwortet die häufigsten Fragen zum Thema Mundgeruch.

02. Wie kann man Mundgeruch bekämpfen, beseitigen und behandeln?

Eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird, ist, wie man Mundgeruch bekämpfen, beseitigen oder behandeln kann. Unsere Antwort ist immer dieselbe: Die Erfolgsquote des Institut de l’Haleine ist besonders hoch, weil die angewandte Behandlung direkt auf die diagnostizierte Art des Mundgeruchs abgestimmt ist (d. h. auf die „Ursache des Problems“). Unsere Mission ist es, Menschen mit diesem Problem eine echte Lösung anzubieten, und dies vor allem mit höchster wissenschaftlicher Sorgfalt.

Die Begriffe „Mundgeruch“ oder „Halitosis“ beziehen sich im Allgemeinen nicht auf eine pathophysiologische Bedeutung (sondern lediglich auf eine Veränderung des Geruchs der ausgeatmeten Luft). Welche Krankheit verbirgt sich jedoch hinter diesem Mundgeruch? Obwohl zahlreiche Produkte vom Typ „Allheilmittel“ auf dem Markt erscheinen, gibt es in Wirklichkeit kein universelles Medikament oder Verfahren, um alle Krankheiten zu heilen. Das Gleiche gilt für Halitosis (es gibt mehr als 80 Ursachen, die aus verschiedenen Teilen des Organismus stammen). In diesem Sinne wäre es sehr naiv zu glauben, dass es eine allgemeine Behandlung für diese vielfältigen Ursachen gibt.

Leider lässt sich bei kommerziellen Marken häufig ein Mangel an ethischem Verhalten beobachten: Sie nutzen die „Verletzlichkeit“ von Menschen aus, deren Leben stark durch Mundgeruch beeinträchtigt ist, und die daraufhin Unsummen für alle möglichen „Neuheiten“ oder Wundermittel ausgeben, die sie in bestimmten Medien oder im Internet gesehen haben. Manche Patienten berichten, dass sie in ihrer Verzweiflung sogar völlig abwegige Produkte gekauft haben, wie zum Beispiel eine Stahlscheibe, die angeblich alle Arten von Mundgeruch heilen soll, obwohl dies keinerlei wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Vor diesem Hintergrund erscheint es notwendig und dringend, gesetzliche Regelungen zu schaffen, die klare Grenzen setzen und den Verbraucher vor solchen Missbräuchen schützen.

„Am sinnvollsten ist es, sich an einen spezialisierten Arzt zu wenden, der die eigentliche Ursache der Mundgeruchserkrankung ermittelt und eine Diagnose stellt.“

Um auf die Frage zurückzukommen, wie man Mundgeruch bekämpfen, beseitigen oder behandeln kann, besteht der erste Schritt darin, die Ursache des Mundgeruchs zu ermitteln („ätiologische Diagnose“). Ist die Ursache nicht eindeutig erkennbar (z. B. keine erkennbare mangelhafte Mundhygiene oder sichtbare Infektionsherde im Mund), wird dringend empfohlen, einen Spezialisten für Mundgeruch aufzusuchen. Sobald die Ursache festgestellt wurde, geht es lediglich darum, die auf der Grundlage des aktuellen medizinischen Wissens verschriebene Behandlung zu befolgen (am Beispiel der gastroösophagealen Refluxkrankheit lassen sich diese in der Regel erfolgreich mit Protonenpumpenhemmern behandeln). Wenn die festgestellte Ursache eine schwere Speichelinsuffizienz ist, wird ein parasympathomimetisches Medikament verschrieben, das in diesem Fall am besten geeignet ist). Anhand der ätiologischen Diagnose (z. B. Mundgeruch aufgrund unzureichender Speichelbildung) erstellen wir eine medizinische Diagnose mit dem entsprechenden Therapieprotokoll: Wir wissen genau, um welche Erkrankung es sich handelt, und können eine geeignete therapeutische Lösung vorschlagen. Wir stützen uns auf wissenschaftliche Fakten, die auf Belegen und absoluter Genauigkeit beruhen (und nicht auf unrealistischen Versprechungen, die die Verzweiflung von Menschen ausnutzen, die unter Mundgeruch leiden).

Leider kann Verzweiflung Menschen blind machen (selbst diejenigen, die über eine besonders rationale Denkweise verfügen). Wir empfangen regelmäßig Patienten, die zum ersten Mal zu uns kommen und eine tadellose Mundhygiene haben, aber weiterhin mehrmals täglich Mundspülungen oder Mundwasser verwenden. Das macht eigentlich keinen Sinn – es wäre so, als hätte man etwas Übelriechendes in der Küche und würde das Wohnzimmer mit Bleichmittel reinigen. Die Inkohärenz dieser Situation ist offensichtlich.

Man muss wissen, dass selbst Mundspülungen/Mundwasser, die antimikrobielle Wirkstoffe enthalten, auch bestimmte geruchsneutralisierende Substanzen wie Minze enthalten, was den Anschein erweckt, als würde man die Ursache des Problems bekämpfen (durch die Abgabe eines Minzgeruchs – der intensiver ist als der vorhandene schlechte Geruch – wird der Mundgeruch für etwa 15 Minuten „überdeckt“). Es wird jedoch deutlich: Wenn der Mundgeruch kurz darauf wiederkehrt, ist die logische Schlussfolgerung, dass die Ursache des Problems nicht im Mund liegt. Tatsächlich wurde in den Minuten, in denen das Mundwasser wirkte, der Geruch nicht beseitigt, sondern es kam zu einem „überdeckenden“ Effekt für die Nase (die nicht in der Lage ist, zwei Gerüche gleichzeitig wahrzunehmen, wobei der Intensivere den anderen überlagert).

Letztendlich ist es am sinnvollsten, sich an einen spezialisierten Arzt zu wenden, der die eigentliche Ursache der Mundgeruchsbildung ermittelt und eine Diagnose stellt.

Entdecken Sie Ihren Atem.

Wussten Sie, dass Sie unter Mundgeruch leiden können, ohne es zu merken? Viele Menschen leiden regelmäßig unter Mundgeruch, unabhängig von Geschlecht, Alter oder sozialer Schicht. Mundgeruch kann zudem schwerwiegende Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl haben und zu einem Faktor für Diskriminierung und soziale Ausgrenzung werden.

Sollten Sie sich unsicher sein, füllen Sie bitte unsere Online-Fragebögen aus, um sofort das Ergebnis zu erfahren.